CDU Hasselroth: „Kein Platz für Verfassungsfeinde in unserer Gemeinde“

Christdemokraten fordern hartes Vorgehen gegen Reichsbürger

Schockiert zeigen sich die Hasselrother Christdemokraten angesichts der Meldungen über die Gründung einer Außenstelle der Reichsbürgerbewegung „Königreich Deutschland“ in Hasselroth.

„Bei diesen Reichsbürgern handelt es sich um Menschen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unseren Staat ablehnen. Es sind Verfassungsfeinde, gegen die mit allen Mitteln des Rechtsstaates vorgegangen werden muss. Für uns steht fest: Diese Reichsbürger sind in Hasselroth und im gesamten Main-Kinzig-Kreis nicht willkommen“, erklärt der Vorsitzende der CDU Hasselroth, Jannik Marquart, entschlossen.

Die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestufte Organisation „Königreich Deutschland“ wird von dem selbsternannten „König“ Peter Fitzek gesteuert, der am 16. September 2012 das Königreich ausrief und seitdem in verschiedenen Bundesländern sogenannte „Gemeinwohldörfer“ und Projektzentren errichtet hat. Die Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Rechts- und Verfassungsordnung sowie die Institutionen der Bundesrepublik Deutschland ablehnt und rechts-esoterische Verschwörungstheorien verbreitet.

Unter dem Deckmantel eines Einkaufsladens wollen sie nun in Hasselroth weitere Anhänger rekrutieren und die Tätigkeiten der extremistischen Organisation finanzieren.

„Wir können und werden diese Reichsbürger in Hasselroth nicht akzeptieren. Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis werden wir am Samstag ein deutliches Zeichen gegen die Reichsbürger setzen und rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich dem anzuschließen“, so die Hasselrother Christdemokraten geschlossen.

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